Die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Rottenburg hat im Rahmen einer feierlichen Ehrung Rudolf „Rudi“ Dotzauer zum Ehrenschützenmeister ernannt. Mit dieser besonderen Auszeichnung würdigte der Verein die jahrzehntelange Treue und das außergewöhnliche Engagement eines Mannes, der die Geschichte der Gesellschaft entscheidend mitgeprägt hat.
Seit 56 Jahren gehört Rudolf Dotzauer der Feuerschützengesellschaft an. Mehr als ein halbes Jahrhundert stand er dem Verein mit großem Einsatz, Verlässlichkeit und tiefer Verbundenheit zur Seite. Besonders prägend waren dabei seine 21 Jahre als 1. Schützenmeister, in denen er Verantwortung übernahm und den Verein nicht nur führte, sondern aktiv weiterentwickelte.
In der Laudatio wurde auf die bewegte Vereinsgeschichte zurückgeblickt. Die Anfänge lagen in den 1960er Jahren im Landshuter Hof, ehe in den 1970er Jahren der Umzug in den Rottenburger Hof erfolgte. Ab 1976 war der Verein in einem Nebengebäude beim Gasthof Eigenstetter untergebracht. Doch erneut stand die Gesellschaft vor einer ungewissen Zukunft, als im Februar 1993 die Kündigung zum Februar 1994 ausgesprochen wurde.
Gerade in dieser schwierigen Phase zeigte Rudolf Dotzauer großen Einsatz und Weitsicht. Gemeinsam mit der Unterstützung der Stadt Rottenburg gelang es unter seiner Führung als 1. Schützenmeister, ein eigenes Schützenheim zu verwirklichen. Im Jahre1996 entstand damit ein Zuhause für die Schützen – ein Ort der Gemeinschaft, der Tradition und der Zukunftssicherung des Vereins.
In den Dankesworten von Christian Hornauer hieß es, Dotzauer habe nicht nur Ämter bekleidet, sondern den Verein mit Herzblut getragen. Sein Engagement, seine Verlässlichkeit und seine jahrzehntelange Verbundenheit verdienten höchste Anerkennung.
Unter großem Applaus der Mitglieder wurde Rudolf „Rudi“ Dotzauer schließlich offiziell zum Ehrenschützenmeister ernannt. Mit dieser Ehrung sprach ihm die gesamte Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Rottenburg ihren Dank und ihre höchste Wertschätzung aus.


